Anwalt Frankreich Verbraucherrechte

Verbraucherrechte in Frankreich – Ihr Anwalt Frankreich informiert (Teil 2)

Das Verbrauchergesetz „Loi Hamon“ hat im vergangenen Jahr einige Veränderungen mit sich gebracht, die man als Unternehmer mit französischem Kundenkreis unbedingt kennen sollte. So mussten sich Verkäufer darauf einstellen, dass sie den Verbrauchern nun mehr Rechte zugestehen müssen und sie näher über die Geschäftsbedingungen zu informieren haben. Im ersten Part unseres Beitrages konnten wir nur einen Teil der Änderungen erörtern, sodass wir uns als Ihr Anwalt Frankreich in diesem Artikel mit weiteren Neuregelungen beschäftigen.

Im letzten Abschnitt wurden die Reformen der Verbraucherrechte im Rahmen der Vertragsausführung aufgeführt und näher erörtert. Nun wollen wir uns den Veränderungen im Bestellverfahren widmen und aufzeigen, wie diese den Ablauf im Online-Handel modifizieren. Wie bereits besprochen, wurde die Informationspflicht der Unternehmer deutlich ausgedehnt, was sich auch auf das Bestellverfahren auswirkt. Inwiefern? – Das wollen wir Ihnen als Ihr Anwalt Frankreich kurz erklären:

Anwalt Frankreich: „Bestellvorgang muss angepasst werden“

Anwalt Frankreich VerbraucherrechteUm den Verbraucher rechtzeitig über die Zahlungsmethoden zu informieren, schreibt das Gesetz vor, dass Online-Händler bereits zu Beginn des Bestellvorgangs die akzeptierten Zahlungsmethoden und eventuelle Lieferbeschränkungen aufführen müssen. Demnach genügt es nicht mehr, dass die Zahlungsoptionen am Ende des Prozesses angezeigt werden, da dieser Ablauf nicht wirklich kundenfreundlich ist. Darüber hinaus ist es nun verpflichtend, dass die gesamte Bestellung vor der Bezahlung nochmals aufgelistet werden muss. Es ist also nicht mehr ausreichend, dass dem Verbraucher die Möglichkeit gegeben wird, manuell die Bestellübersicht aufzurufen.

Anwalt Frankreich: „Zahlungsverpflichtung bestätigen lassen“

Ein weiterer Schritt, der im Bestellvorgang enthalten sein muss, ist die ausdrückliche Anerkennung der Zahlungsverpflichtung. Demnach sollte während des Bestellvorgangs die Formulierung „Bestellung mit Zahlungsverpflichtung“ oder eine ähnliche Fassung verwendet werden, damit der Kaufvertrag legitim ist. Wird die Zahlungsverpflichtung nicht zweifelsfrei ersichtlich, wäre der Kaufabschluss nichtig und hätte vor Gericht keine Gültigkeit – wie man als Anwalt Frankreich weiß. Eine weitere Änderung im Rahmen des „Loi Hamon“ betrifft alle Kosten, die zusätzlich auf den Kaufpreis aufgeschlagen werden. Sollte eine besondere Bestelloption oder eine Versicherung der Ware buchbar sein, ist es wichtig, dass diese nicht automatisch vorausgewählt wurde. Bei vielen Onlineshops sind diese Optionen schon angekreuzt und müssen manuell wieder abbestellt werden. Das Verbrauchergesetz in Frankreich erklärt dieses Geschäftsgebaren als Täuschung, sodass der Unternehmer für Kosten, die durch eine vorausgewählte Option zustande kommen, aufkommen muss. Als Anwalt Frankreich finden wir diese Neuregelungen zugunsten der Verbraucher durchaus verständlich, da sie dem Kunden wirklich zugutekommen.

Anwalt Frankreich: „Wir helfen Ihnen bei der Einhaltung des Loi Hamon!“

Das „Loi Hamon“ sieht noch weitere Neuregelungen vor, die wir in unserem nächsten Blog-Beitrag näher erklären wollen. So befassen wir uns demnächst mit den Anpassungen der Bestätigung der Bestellung und den Neuerungen bei der Ausübung des Widerrufsrechts. Sollten Sie noch nähere Informationen zu diesem Thema benötigen, können Sie uns natürlich auch persönlich kontaktieren. Selbstredend beantworten wir nicht nur Ihre Fragen zum „Loi Harmon“, sondern können Ihnen auch Rechtsbeistand bei anderen Gesetzen leisten. Sie können Ihre Anwalt Frankreich Kanzlei per E-Mail oder Telefon erreichen und einen Termin für ein persönliches Gespräch vereinbaren.

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